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DER DRACHE

Der Drache

Ein Märchenhaftes Schauspiel nach Jewgeni Schwarz

Die Bürgermeisterin, welche unter der Schirmherrschaft eines Drachens ihre Willkür zelebriert und ihr Sohn Heinrich, ein willfähriger Handlanger der übermächtigen Mutter, prägen das Leben einer fiktiven Stadt. Die Bewohner haben sich mit den Umständen arrangiert und selbst die Jungfrau Elsa, welche zum jährlichen Drachenopfer auserkoren ist, findet sich mit ihrem Schicksal ab. Da taucht Lanzelot auf, ein Held, der nicht glauben kann und will, was er sieht und fordert den Drachen zum Kampf heraus. Was aber, wenn die Bedrängten nicht gerettet werden wollen oder wenn das Böse erfolgreich um Verständnis wirbt? Als schliesslich, trotz erbittertem Widerstand der Stadtpräsidentin und ihrer Entourage, der Kampf beginnt und sich ein Sieg des Helden abzeichnet, versuchen alle, ihre Schäfchen rechtzeitig ins Trockene zu bringen.

Der Drache wurde im deutschen Sprachraum berühmt durch eine Inszenierung des Schweizer Regisseurs Benno Besson am Deutschen Theater in Berlin 1965 und wurde dort während 16 Jahren über 500 Mal gespielt. Danach geriet das Stück etwas in Vergessenheit, erlebt derzeit aber eine starke Renaissance und wird in ganz Europa wieder gespielt. Schwarz’ Stücke sind aktueller denn je, es sei denn, jemand glaubt nicht an Drachen.

Regie Schang Meier
Bearbeitung Georges Müller
Musik Othmar Brügger
Bühne Valérie Soland
Kostüme Lea Vogel
Maske Anna Maria Glaudemanns
Licht Beat Auer

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